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Ausbildung Feeling-Seen TR8 6/6

Warum diese Form der Psychotherapie und Pädagogik für Kinder und Jugendliche?

Die Entwicklung eines Kindes ist geprägt von dessen Interaktionserfahrungen mit der Umgebung. Diese gesicherte Erkenntnis verdanken wir u.a. der Säuglingsforschung, Stern, der Bindungsforschung, vgl. Brisch, und der neueren psychoanalytischen Entwicklungspsychologie nach Fonagy. In diesem Zusammenhang wächst das Interesse an Methoden, die einen sicheren und strukturierten Weg aufzeigen, wie es gelingen kann, Kinder und Jugendliche in Krisenzeiten mit den Eltern konstruktiv zusammenzuführen. Es geht darum, die wichtigsten Agenten dieses Umfeldes des Kindes diagnostisch und therapeutisch in einen Beratungs- bzw. Heilungsprozess systematisch und aktiv einzubeziehen. Denn: wechselseitige Vorwürfe und abwertende Umgangsformen zwischen Kindern bzw. Jugendlichen und Erwachsenen stellen nicht selten den Gipfel enttäuschter Erwartungen dar.

Ziel von Feeling-Seen ist es, die Notlage eines Kindes oder Jugendlichen hinter der Fassade von Abwehr und Symptomen wahrzunehmen. Unter Verwendung spezifischer Techniken, wie z. B. des minutiösen Verfolgens der gegenwärtigen Bewusstseinsinhalte des Kindes – „Microtracking“ genannt –, können die inneren Bilder der Kinder, ihre Emotionen, Gedanken und erlernten Grundüberzeugungen sichtbar und hörbar gemacht werden. Die Gefühle des Kindes werden dabei mit dem Kontext verbunden, der das Gefühl auslöst, sodass Mentalisierung erfolgen kann. Mit Hilfe von Feeling-Seen ist es möglich, die erfüllbare Sehnsucht des Kindes zu entdecken und erste befriedigende Annäherungsschritte in den Interaktionen zwischen dem Kind und seinen Eltern zu finden. Dies geschieht häufig auch unter Einbeziehung körperlicher Berührungen, z. B. wenn ein Kind körperlich das Erleben von Geborgenheit, Unterstützung, Begleitung oder Sicherheit sucht.

Diesen Prozess mitzuerleben kann leibliche Eltern, Pflege- und Adoptiveltern, sowie Pädagogen darin unterstützen, Kinder besser zu verstehen und empathischer auf sie zu reagieren, um eine gegenseitige Annäherung zu ermöglichen. Folgen traumatisierender Erfahrungen sowie die Erfahrungen selbst können in einem sicheren Rahmen bearbeitet werden. Zudem werden wirksame Techniken zur Auflösung von Überverantwortlichkeit und Loyalität des Kindes für Personen in seinem Umfeld gezeigt.

Dipl.-Psych. Michael Bachg,
Begründer der Methode Feeling-Seen

Feeling-Seen Institut
Nikolai-Centrum, Hakenstraße 16, 49074 Osnabrück

360€ pro Seminar

Akkreditiert von der Psychotherapeutenkammer
Niedersachsen mit 187 Fortbildungspunkten zzgl. Selbsterfahrung

Arbeitszeiten:

Am ersten Seminartag jeweils von 10-18 Uhr
und an den folgenden Seminartagen von 9-17 Uhr

Infos:

Tagungsort: Feeling-Seen Institut Osnabrück (Nikolai-Centrum)
Hakenstraße 16, 49074 Osnabrück, Deutschland,
Zielgruppe: Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Kinder- und Jugendpsychiater, Erziehungsberater, Familientherapeuten, Mitarbeiter der Jugendhilfe, z.B. Adoptionsoder Pflegevermittlung, Schulpsychologen, Schulsozialarbeiter, Pädagogen
Referenten: M.Bachg
Weitere Informationen: www.feeling-seen.de | assistenz@pbsp-institut.de