navilinks-1
PBSP - Institut · Michael Bachg
   
 

  "feeling-seen"
   
 Offene Einführungsseminare   

 Grundannahmen
  
 Nutzen und Ziele
 
 Löcher im familären
     Rollensystem


 Die Anwesenheit der Eltern

 Interaktionen

 Therapeutischer Raum und
      Interventionstechniken


 Ergebnis und Indikationen

 Expertenmeinungen

 Kooperationspartner

 Therapeutenliste
     "feeling-seen"


 Ausbildungscurriculum
     "feeling-seen"



  PBSP - Institut

  Aus- und Weiterbildung

  Infopoint





Freie Plätze 

Download PDF-Flyer

Zur Online-Anmeldung

  Unbenanntes Dokument Michael Bachg | Impressum | Kontakt  
 
 
Offene Einführungsseminare in Feeling-Seen mit Michael Bachg
 
Hinweis auf die eintägige Einführungsveranstaltung am 04.09.2017 in Köln.
Hier zum PDF-Download



Folgende Einführungsseminare bieten Ihnen in den kommenden Wochen die Gelegenheit, die Feeling-Seen Methode kennenzulernen:

Offene Einführungsseminare in Feeling-Seen mit Michael Bachg


1. Kinder- und Jugendpsychotherapie/Pädiatrie, Fortbildungswoche der Ärztekammer Niedersachsen vom 25.-30. September 2016 auf Norderney. Workshop: Familientherapie und Elterngespräche. Kontakt: Jana Gerlach, fortbildung@aekn.de Tel.: 0511/3802496

Familientherapie und Elterngespräche

Abstract: Eine evidenzbasierte störungsspezifische Behandlung von Kindern mit psychischen Erkrankungen gilt als Mittel der Wahl. Häufig reicht es jedoch nicht aus, wenn die zumeist einzeltherapeutischen Interventionen wirksam sind, beispielsweise im Sinne eines Erwerbs von Coping-Strategien oder der Verbesserung der sozialen Kompetenzen. Die für die psychischen und/oder sozialen Beeinträchtigungen relevanten kontextuellen Auslöser und aufrechterhaltenden Bedingungen im sozialen Umfeld und insbesondere im Familiensystem werden oft nicht erreicht.

Die Fähigkeit von Eltern, die Motive und Gefühle ihres Kindes zu erkennen, kann aus unterschiedlichen Gründen eingeschränkt sein. Unverarbeitete Kindheitskonflikte oder Traumata können elterliche Repräsentanzen bezogen auf das Kind beeinflussen und die Interpretation kindlicher Signale wie ein Filter verzerren. Dementsprechend zu führende Elterngespräche stellen nicht nur jüngere Kolleginnen und Kollegen vor Herausforderungen. Aus diesem Grund werden die Inhalte dieses Seminars um den Themenkomplex der Elterngespräche erweitert.

Die Workshop-Teilnehmer erhalten Impulse für mentalisierungsfördernde Interventionen mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern. Sie lernen u.a., die in der Mimik und der Stimme erkennbaren Affekte des Kindes und der Eltern in deren subjektiv-gefühlsmäßigem Erleben ebenso zu benennen wie deren Auslöser, so dass „reflektierte Affektivität“ im Sinne Fonagys entstehen kann. Zentral geht es um häufig bislang unerfüllt und unerkannt gebliebene Grundbedürfnisse des Kindes und Möglichkeiten der Befriedigung auf imaginativer und realer Ebene. Es findet somit eine motivationale Zielfestlegung durch das Kind statt. Das Kind kann sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und sich in der therapeutischen Zusammenarbeit öffnen. Diesen Prozess mitzuerleben berührt emotional häufig auch die anwesenden Eltern. Sie können in ihrem reflexiven Empathievermögen gefördert werden, um wieder im Sinne Kegans zu einer einbettenden Kultur für die Entwicklung ihres Kindes zu werden.

Das methodische Vorgehen wird anhand von Fallbeispielen, Rollenspielen und Video-Demonstrationen praxisnah dargestellt und vermittelt.

2. Gesicht und Stimme des Kindes – Spiegel seiner Seele Wie wir durch Begegnungen die Entwicklung des Geistes von Kindern prägen

Seminar: Freitag 14.10.2016 von 14.00 – 19.00 Uhr
Samstag 15.10.2016 von 10.00 – 18.00 Uhr
Ort: PPU-Psychologische Praxis am Ufer
Oberländer Ufer 180-182, 50968 Köln
Kontakt: Silke Recker und Bettina Klose,
assistenz@pbsp-institut.de, Tel.: 05405/895872

3. Hochschulverband Psychotherapie NRW. 12. Jahreskongress am 22./23.10.2016 „Körper und Psychotherapie“ in Bochum www.unifortbildung-psychotherapie.de

Einführung in Feeling-Seen: eine Bindungs- und Mentalisierungsfördernde Methode der Eltern-Kind-Arbeit

Abstract: Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe erhalten Impulse für bindungs- und mentalisierungsfördernde Interventionen mit Kindern und Jugendlichen im familientherapeutischen Setting. Sie lernen u.a., die in der Mimik und der Stimme erkennbaren Affekte des Kindes und der Eltern in deren subjektiv-gefühlsmäßigem Erleben ebenso zu benennen wie deren Auslöser, so dass „reflektierte Affektivität“ (Fonagy et al. 2008) entstehen kann. Zentral geht es um häufig bislang unerfüllt und unerkannt gebliebene Grundbedürfnisse des Kindes und Möglichkeiten der Befriedigung auf imaginativer und realer Ebene. Es findet somit eine motivationale Zielfestlegung durch das Kind statt. Das Kind kann sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und sich im Beratungsprozess öffnen. Dieses mitzuerleben berührt emotional häufig auch die anwesenden Eltern. Sie können so in ihrem „reflexiven Empathievermögen“ (Oppenheim und Koren-Karie 2009) gefördert werden, um wieder im Sinne Kegans (1986) zu einer einbettenden Kultur für die Entwicklung ihres Kindes zu werden.

Das methodische Vorgehen wird anhand von Video-Demonstrationen praxisnah vermittelt.

Kontakt: Ann-Kristin Klimm ann-kristin.klimm@rub.de
Tel.: 0234/3228163

4. CIP-Akademie, Centrum für Integrative Psychotherapie www.cip-akademie.de

Offener Einführungs-Workshop am 02./03.12.2016, sowie am 29./30.04.2017 in München

Familientherapeutisches Einführungsseminar nach der Methode Feeling-Seen

Abstract Ausgehend von einer interaktionistischen Entwicklungstheorie erhalten Sie Impulse zur Förderung mentalisierter Affektivität und bindungsorientierten Interventionen mit Kindern und Jugendlichen im familientherapeutischen Setting. Zentral geht es zunächst um die Erfüllung häufig bislang unentdeckter Bindungserwartungen des Kindes. Dazu werden Interaktionserfahrungen mit imaginierten idealen Bezugspersonen dramaturgisch so gestaltet, dass Emotionsregulation eintritt. Dieses mitzuerleben berührt emotional häufig auch die anwesenden Eltern. Sie können so in ihrem „reflexiven Empathievermögen“ (Oppenheim und Koren-Karie 2009) gefördert und - dadurch gestärkt - zu einer einbettenden Kultur für die Entwicklung ihres Kindes zu werden.

Methoden: Vortrag, Video-Demonstrationen, Therapeutische Übungen

Kontakt: Anke Laffin, anke.laffin@cip-akademie.de,
Tel.: 089/13079315

5. WIP-Workshops für integrative Psychotherapie,
www.wip-psychotherapie.de

Workshop am 03./04.02.2017 in Berlin

Feeling-Seen – ein integrativer körper- und bindungsorientierte Ansatz der Psychotherapie für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern

Abstract: Die Bezeichnung Feeling-Seen bringt das zentrale Anliegen dieses psychotherapeutischen Ansatzes zum Ausdruck. Es geht darum, dem Kind das Erleben zu ermöglichen, sich durch jemanden gesehen zu fühlen, um es so einzuladen, ein therapeutisches Beziehungsangebot anzunehmen.

Therapeutische Haltung und Menschenbild: Ausgangspunkt von Feeling-Seen ist eine evolutionspsychologische Entwicklungsperspektive. Das Kind wird betrachtet als ein mit allen Informationen für ein glückliches Leben ausgestattetes Subjekt. Entsprechend seines angeborenen Bindungssystems richtet es Erwartungen auf Befriedigung seiner Bedürfnisse an seine Bezugspersonen.

Entwicklungspsychopathologie: Frühkindliche Vernachlässigung, traumatisierende Erlebnisse und desolate familiäre Strukturen beeinflussen die neuronale Aktivität des Kindes und prägen so die strukturelle Entwicklung seines Gehirns. Die spätere geistige Aktivität des Kindes und des Jugendlichen baut unmittelbar darauf auf. Wahrnehmung, Kognition, Emotion und Verhalten werden durch automatisierte Erinnerungsprozesse manipuliert, sodass auch spätere, respektvolle Beziehungsangebote nicht mit Zutrauen in sich selbst und Vertrauen in den Anderen erwidert werden können.

Psychotherapeutische Interventionen: Vor diesem Hintergrund ist es naheliegend, negative Bindungserfahrungen umzukehren. Die Vorgehensweise bezieht sich auf das Konzept des Antidotes (Gegengift) von Pesso (2008). Ziel ist es, negative Affekte zu reduzieren und neue Repräsentanzen therapeutisch zu entwickeln. Dazu werden gemeinsam mit dem Kind in der Phantasie ideale Bezugspersonen erfunden, die das Bindungsverhalten des Kindes seiner Bedarfslage entsprechend beantworten würden bzw. in der Vergangenheit beantwortet hätten.

Mimischer Ausdruck und Stimme des Kindes – Spiegel seiner Seele: Die Affekte zeigen sich zuerst in Gesicht und Stimme des Kindes. Eine emotive Kommunikation mit dem Kind, Microtracking genannt, stellt sicher, dass wesentliche Gefühle des Kindes erkannt und präzise mit den auslösenden Kontexten verbunden werden. Dieses Vorgehen bringt sehr rasch einen guten Rapport, fördert wichtige Informationen zutage und hilft dem Kind im Mentalisieren des Erlebten. Das Kind erlebt nicht nur ein Gefühl, sondern kann sich selbst sehen lernen als ein Subjekt, welches gerade ein Gefühl erlebt.

Förderung des elterlichen Empathievermögens im familientherapeutischen Setting: Die Fähigkeit von Eltern, die Motive und Gefühle ihres Kindes zu erkennen, kann aus unterschiedlichen Gründen eingeschränkt sein. Zudem verhindern negative elterliche Attributionen das Mentalisieren und führen zu ineffizientem Elternverhalten. Dem therapeutischen Prozess ihres Kindes beizuwohnen erleichtert es den Eltern zu erkennen und mitzufühlen, was ihrem Kind fehlt und was es braucht. Dies ist ein unschätzbarer erster Schritt heraus aus den familiären Verstrickungen der letzten Zeit und stellt eine tiefe gemeinsame emotionale Erfahrung mit ihrem Kind dar.

Methoden im Seminar: Der Feeling-Seen Ansatz wird Ihnen von seinem Begründer Michael Bachg durch Theorievermittlung, Video-und Livedemonstrationen dargestellt, sowie in Übungsformaten im Plenum sowie in Kleingruppen praxisnah vermittelt und trainiert.

Kontakt: Inga Havers, info@wip-psychotherapie.de

 
 
 
Unbenanntes Dokument
PBSP-Institut | Pesso-Therapie | feeling-seen | Michael Bachg | 49205 Hasbergen | eMail: info@mbachg.de | Telefon: 0 54 05/ 89 58 72